Entwicklung der Erdgaspreise

Neben den Heizölpreisen sind auch die Erdgaspreise in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Während dies bei den Heizölpreisen einfacher zu begründen ist, muss bei den Erdgaspreisen genauer hingeschaut werden. Die Erdgaspreise sind dabei an die Heizölpreise seit fast einem halben Jahrhundert gekoppelt. Begründet wird diese Ölpreisbindung damit, dass sie vor der Marktmacht der wenigen großen Erdgasproduzenten schützt. Deutschland etwa importiert Erdgas zu 80 % aus nur drei Ländern, Russland, Norwegen und Niederlande.
Also wird der durchschnittliche Verkaufspreis für Erdöl zur Berechnung des Erdgaspreises herangezogen.
Folge ist, dass bei steigenden Erdölpreisen auch der Erdgaspreis steigt. Jedoch ist auch der umgekehrte Fall denkbar.

Mit fallenden Ölpreisen, wie es in der jüngsten Vergangenheit zu sehen war, wird auch der Erdölpreis sinken. Die Koppelung an den Ölpreis ist folglich keineswegs als gravierender Nachteil für die Erdgaspreise zu sehen.

Zudem muss beachtet werden, dass die Erdgaspreise durch Steuern und Abgaben zum Teil sehr stark belastet sind. Dazu zählen Erdgassteuer, Konzessionsabgaben, Förderabgaben. Dies hat zur Folge, dass rund 30 % der Kosten, die der Verbraucher für den Erdgaspreis trägt, an den Fiskus zu zahlen sind.
Aber auch beim Erdgaspreis lohnt der Vergleich der Anbieter, welche auf dem Markt agieren. Durch einen Wechsel des Anbieters kann der Kunde im Jahr einige hundert Euro sparen. Ähnlich wie bei anderen Vergleichen sei dem Verbraucher daher angeraten, einen solchen in Bezug auf den Erdgaspreis durchzuführen.

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Bild:Pixelio.de

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